"Man muss Risiko eingehen"

Extra | Andreas Dallinger | aus FALTER 19/08 vom 07.05.2008

INTERVIEW Operndirektor Jörg Koßdorff über Regietheater und Operetten, über Siege und Niederlagen - und die Pläne für seine letzte Saison.

Jörg Koßdorff und die Grazer Oper sind untrennbar miteinander verbunden. Hier avancierte der studierte Architekt vom Hilfsbeleuchter zum Bühnenbildner und zum technischen Direktor, vom Statisten zum Opernintendanten. Im Falter-Interview spricht der heute 70-Jährige, der in der nächsten Saison seinen Abschied als Intendant und sein Debüt als Regisseur feiert, über traditionelle Sehgewohnheiten, den Auftrag zum Risiko und den Wert einer Cashcow.

Falter: Herr Koßdorff, wie kommt es, dass Ihr beruflicher Werdegang so eng mit Graz verknüpft ist? Wollten Sie nie weg?

Jörg Koßdorff: Ich hatte Anfragen bezüglich einer technischen Direktion aus Wien. Für die Staatsoper hat man aber innerbetrieblich eine Besetzung gefunden. Und für das Burgtheater hat man mir einen Vertrag mit der Direktion angeboten. Das wollte ich nicht. Denn in Graz hatte ich


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