Klein, aber fein

Extra | Gregor Schenker | aus FALTER 19/08 vom 07.05.2008

EBENE 3 Auf der Haupt- und der Probebühne des Schauspielhauses wird inszeniert. Auf der Ebene 3 darf experimentiert werden. Unter Direktor Marc Günther, einem passionierten Raucher, wurde der Rauchsalon im dritten Rang des Schauspielhauses eher zum Rauchen genutzt. Erst Nachfolger Matthias Fontheim nützte den Raum als Ebene 3 für kleine Produktionen und Serien, wie zum Beispiel den "Fat Tuesday", der Jazzgrößen der ehemaligen Jazzhauptstadt Graz präsentiert und sich immer noch größter Beliebtheit erfreut. Unter Anna Badora wurde die Nutzung der Ebene 3 in ihren beiden ersten Spielzeiten kontinuierlich ausgebaut - mit rauchenden Köpfen ist die Dramaturgie gerade dabei, sich für die nächste Saison neue Formate auszudenken.

Anders als auf der Probebühne, wo fertige Inszenierungen von Stücken geboten werden, bleibt die Ebene 3 ein Ort des Experiments und der offenen Form. Klar: Was bisher gut gelaufen ist, wird im Herbst weiterlaufen. Etwa "Blind Date", die Kooperation mit Edith


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