"Europa fiel nicht vom Himmel"

Politik | Stefan Apfl | aus FALTER 19/08 vom 07.05.2008

INTERVIEW Außenministerin Ursula Plassnik über den Alltag in Europa, die Partnerschaft mit Alfred Gusenbauer, die Qualitäten alternder Tiroler Bauernbuben und Anrufe bei Lesern der "Krone".

Montagmorgen am Wiener Minoritenplatz. Die Sonne scheint und morgenfrische Diplomaten schreiten ins Außenamt, während die Chefin das Fenster in ihrem Büro öffnet. Auch heute trägt Ursula Plassnik (ÖVP) Converse, ungewöhnliches Schuhwerk für die ranghöchste Diplomatin des Landes. Reden über Europa? Die Außenministerin scheint skeptisch: "Aber wir können es ja einfach mal versuchen."

Falter: Frau Außenministerin, wie fühlt sich Europa für Sie an?

Plassnik: ... da muss ich nachspüren, nachfühlen.

Der Geschichte Europas oder Ihrer eigenen Geschichte nachspüren?

Beides. Es ist ein komplexes Gefühl, auf mehreren Ebenen. Für mich persönlich wie auch historisch hat es mit Zuversicht und Spannung zu tun. Ich habe das genaue Wort jetzt noch nicht gefunden, aber es wird schon noch daherkommen.


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