Küchenkunde

Wolfgang Zwander | Stadtleben | aus FALTER 19/08 vom 07.05.2008

SHOP Eine Wienerin kündigt ihren Job in Albanien und eröffnet ein Küchenstudio in Neubau.

Eine Digitalwaage, die aus der Küchenplatte lugt, am Plafond befestigte Heizkörper, ein Computerbildschirm neben dem Geschirrschrank, eine ausklappbare Brotschneidmaschine. "Unsere Küchen bieten viele Raffinessen. Vor allem Männer sind ganz verrückt nach den Computern", sagt Daniela Wiedl, 42, Geschäftsführerin der neuen Wien-Filiale der Vorarlberger Küchengesellschaft Olina.

"Küchenstudios gibt es in Wien ja wie Sand am Meer", sagt Wiedl. Aber: "Ich bilde mit meinen Partnerinnen ein starkes Team." Noch sind nicht alle davon überzeugt: "Unsere Partner sind ein bisschen skeptisch, weil wir drei Frauen sind. Denen fehlt der seriöse Mann im Anzug in unserem Konzept."

Wie kam Wiedl zu Olina? "Ich stieß bei der Wirtschaftskammer auf die Firma. Mir war wichtig, es nicht mit Snobs zu tun zu haben." Der durchschnittliche Ikea-Kunde werde zwar nicht bei ihr einkaufen, sie rechne aber mit Zweitkäufern,

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