Der Doktor und das wilde Tier

Kultur | Ulrike Körbitz | aus FALTER 20/08 vom 14.05.2008

GASTKOMMENTAR Zu Thesen von "biologischer Unterlegenheit" der Frau und dem Penis als "Kampforgan": Die Psychoanalyse sagt keineswegs, aus körperlichen Gegebenheiten lasse sich ein bestimmtes "Wesen" von Frauen und Männern ableiten.

Der Bürgermeister der Stadt Graz, Siegfried Nagl, plant die Gründung eines Wohlfühlhauses: eine Oase der Ruhe inmitten der hektischen Stadt, die auch einen "Raum der Stille" zur Entspannung in der Mittagspause beherbergen soll. Nagls gesundheitspolitischer Coach: Walter Hoffmann, Psychoanalytiker, Gründer des Wiener "Instituts für angewandte Tiefenpsychologie", Leiter der Gesundheitsagentur Bad Aussee und Autor der Studie "Arbeit ohne Angst und Stress. Gesunde Mitarbeiter - erfolgreiche Betriebe" (Wien 2008). Aufsehen erregten einige seiner Aussagen zum "Kleinen Unterschied mit großen Folgen": "Es wird wohl kaum jemanden geben, der daran zweifelt, dass der gesellschaftliche Beitrag von Frauen nach wie vor wesentlich größer ist als jener der Männer.

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