Crêpe Rustiquale

Stadtleben | Wolfgang Kühnelt | aus FALTER 20/08 vom 14.05.2008

NEUES LOKAL Die Grazer Gastronomie stagniert fröhlich vor sich hin. Da freut man sich schon über Kleinigkeiten, wie zum Beispiel ein neues Crêpe-Beisl.

Unwiderruflich ist sie da, die Jahreszeit, die man am besten im Freien verbringt. Also haben findige Bauherren beschlossen, den Touristenmagneten Sporgasse mit Lärm und Staub zu behübschen. Wenig erfreut darüber ist man in den umliegenden Gaststätten, die vor allem tagsüber erholungssuchende Reisende als Hauptzielgruppe sehen. Nur einer bleibt cool und holt sich zur Ausbesserung des Schanigartens ein bisschen Malta von der Baustelle gegenüber: Remzi Aker, Kurde und seit einem guten Monat Besitzer der Crêperie Coco, Sporgasse 30. Der Wirt hatte vor Jahren schon ein kleines Lokal in der Plüddemanngasse. Seine neueste Geschäftsidee kam ihm in Frankreich beim Besuch von Verwandten. So schnappte sich Aker ein leer stehendes Lager und renovierte es mit beachtlichem Aufwand. Der Keller zum Beispiel gefällt bei unserem Besuch selbst


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