Hallo Taxi!

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 20/08 vom 14.05.2008

FESTWOCHEN Beim Doku-Theaterprojekt "Rimuski" machen sich fünf Wiener Taxifahrer aus Afrika auf die Suche nach ihrer Stadt.

Wenn man via Google "Taxidrivers Vienna" sucht, bringt die Suchmaschine gleich auf der ersten Seite einen Link zur "African Taxi Association Wien", einer seit fünf Jahren existierenden Vereinigung afrikanischer Taxifahrer. Deshalb hat Roger Bernat, Dokumentartheatermacher aus Barcelona, für sein Projekt "Rimuski" auch nur googeln müssen, um fünf Wiener Taxler afrikanischer Herkunft zu finden. Sie zeigten dem Katalanen ihre Stadt und ließen ihn an ihrem Leben teilhaben. Das Ergebnis können nun Besucher der Wiener Festwochen betrachten.

Rimuski hat Bernat eine fiktive Stadt genannt, nach der bereits Taxifahrer in vier Metropolen, in Lissabon, Moskau, Kairo und Rabat, auf der Suche waren. Auf der Bühne im Wiener Brut-Theater finden die Zuschauer zunächst nur eine verlassene Taxizentrale vor. Anhand eines Stadtplans auf einer Videoleinwand kann man nachverfolgen,

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