Der Motor

Stadtleben | aus FALTER 20/08 vom 14.05.2008

NEUES LOKAL Drei junge Männer dachten sich, dass es jetzt Zeit wäre, ein eigenes Lokal zu machen. Und zwar in einer Motorenwerkstatt.

Konrad Hohenegger und Fridolin Fink kennen sich schon ewig, studierten in der gleichen Klasse Bildhauerei, wohnten auch schon in WGs zusammen und lernten Seite an Seite im Asia-Lokal Ra’mien das Wesen von Wiens urbaner Szenegastronomie kennen. Und weil sie jetzt doch schon 28 waren, dachten sie sich, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen wäre, nicht nur für andere zu hackeln, sondern ins Unternehmerische einzusteigen. Weshalb sie eine frühere Motorenwerkstätte in der Esterházygasse, quasi im Schnittfeld von Wiens Queer Quarter rund um die Rosa Lila Villa und das immer noch pulsierende Zentrum in der unteren Gumpendorfer Straße, ein bisschen weiß ausmalten, mit schwarzen Spanplatten verkleideten, den Betonboden laminierten und aus Ytong-Quadern eine Theke zusammenwürfelten. Eine schwere Stahltraverse mit beängstigend massiven Flaschenzugketten bildet


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