Mitten im Vierten

Kultur | Maya Mckechneay | aus FALTER 21/08 vom 21.05.2008

DREHORT WIEN Wer darf was wann öffentlich drehen? Anders als in Berlin, ist das in Wien nicht nur eine bürokratische, sondern auch eine finanzielle Frage.

Die Stadt Wien bekennt sich zu neun Millionen Euro Filmförderung im Jahr. Aber wo soll man die geförderten Projekte drehen?", fasst Peter Altendorfer sein Dilemma zusammen. Altendorfer ist seit 20 Jahren als Aufnahmeleiter bei diversen Produktionen beschäftigt. Zuletzt holte er beim Dreh von "Falco - verdammt wir leben noch!" die Genehmigungen der MA 53 (Wiener Filmbüro im Presse- und Informationsdienst der Stadt) und der MA 46 (Verkehrsorganisation) ein. Wo notwendig, beantragte er Straßensperrungen und reservierte an die 100 Meter Parkfläche für Fuhrpark, Scheinwerfer, Kamera- und Tonausrüstung, aber auch für die Garderobewohnwagen der Schauspieler.

Theoretisch erteilen die Magistratsabteilungen die notwendigen Genehmigungen, doch praktisch haben die Bezirksvorsteher mit der Entscheidung über die Parkplatzvergabe den letzten


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige