"Misserfolg kann nicht gesund sein"

Kultur | Michael Omasta und Michael Pekler | aus FALTER 21/08 vom 21.05.2008

FILMPRODUKTION Danny Krausz zählt zu den Spitzenproduzenten des Landes. Ein Gespräch über die Kriterien des Erfolges und die österreichische Wurschtigkeit.

Danny Krausz spielt in der obersten Liga der österreichischen Filmproduzenten. Gemeinsam mit dem Drehbuchautor und Filmemacher Milan Dor begründete er vor 20 Jahren die Dor Film, eine Plattform für den Nachwuchs, die unter anderen 15 Erstlingsfilme produzierte. Die frühen Arbeiten von Wolfgang Murnberger ("Ich gelobe", 1994), Michael Glawogger ("Die Ameisenstraße", 1995), Stefan Ruzowitzky ("Die Siebtelbauern", 1998) gehen ebenso aufs Konto der Wiener Produktionsfirma wie der Boom heimischer Kabarettfilme (von "Indien" bis "Die Viertelliterklasse"), internationale Co-Produktionen sowie reihenweise Fernsehfilme und Serien - einzig Werbung produziert man hier nicht.

Krausz, der siebenfacher Vater ist und unlängst seinen 50. Geburtstag feierte, gehört jener Generation von österreichischen Filmproduzenten an, die sich irgendwann


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