In Kürze

Kultur | aus FALTER 21/08 vom 21.05.2008

Robert Rauschenberg (1925-2008) Das Material für seine Kunst fand er auf der Straße: Ab 1953 setzte Robert Rauschenberg seine Combine Paintings aus gestischer Malerei und Alltagsobjekten wie Fahrradreifen, Tapetenresten oder Küchengeräten zusammen. Satirischer Humor spielte bei diesen neodadaistischen Arbeiten eine ebenso große Rolle wie der Drang ins Dreidimensionale. Anfang der 60er-Jahre wandte sich der Pop-Art-Vorläufer Drucktechniken zu, um seiner collagierten Kunst gefundene Bilder einzuverleiben. Rauschenberg interessierte sich früh für die Kooperation von Kunst und Wissenschaft und gründete 1966 die Organisation Experiments in Art and Technology. In den 80ern tourte eine große Ausstellung des Künstlers, der Beziehungen mit Jasper Johns und Cy Twombly hatte, durch zehn Länder. Mit diesem Projekt setzte sich Rauschenberg für Völkerverständigung und Weltfrieden ein. Er verstarb im Alter von 82 Jahren in Florida.

Festival Europäischer Dichtungen "Nicht klotzen, sondern


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