Eine Fee auf Hustensaft

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 21/08 vom 21.05.2008

MUSIK Mit ihrem Album "Anywhere I Lay My Head" schwebt Scarlett Johansson auf den Spuren von Tom Waits.

Musizierende Schauspieler können eine Pein sein. Wer nicht das Glück hatte, die selbstverliebten Versuche in Gitarrenrock von Mimen wie Jared Leto oder Russell Crowe zu versäumen, muss der Paarung Hollywood und Musik eher skeptisch gegenüberstehen. Die junge Starriege agiert jedoch weit lässiger und geschmackssicherer. "Darjeeling Limited"-Darsteller Jason Schwartzman etwa hat als Exdrummer der Indiepopper Phantom Planet die schwer in Ordnung gehende "O.C."-Serienmelodie "California" mitgeschrieben und inzwischen mit Coconut Records ein exquisites Soloprojekt am Laufen, bei dem die Musik der Star ist.

Jetzt tritt Scarlett Johansson an, um zu beweisen, dass auch blonde Versuchungen sangestechnisch nicht zwangsläufig in die Klischeefalle vom piepsenden Dummchen tappen müssen. Apropos Gesang: Einige Kritiker haben sich nicht entblödet, zu ihrem Debüt "Anywhere I Lay My Head" anzumerken,


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