Vorwort

Es gibt Neid, Baby

Vorwort | Thomas Wolkinger | aus FALTER 21/08 vom 21.05.2008

Es ist wohl eine kleine Bilanz angebracht. Immerhin sind vier Wochen ins Land gezogen, seit Susanne Winter (FPÖ) für ihr Stadträtinnensalär auch wirklich arbeiten darf. Die sehr, sehr eilig durchgezogene Änderung des Stadtstatuts hat es ermöglicht, dass sie sich nun trotz des sehr, sehr langsam laufenden gerichtlichen Verfahrens wegen des Verdachts der Verhetzung und der Herabwürdigung religiöser Lehren um das Grazer Fischereiwesen sowie die Jagd kümmern darf. Dass man ihr auch die Geriatrie überantwortet hat, muss allerdings nach wie vor als allzu leichtfertiger Vertrauensvorschuss respektive als grobe Geringschätzung der älteren Generation gewertet werden. Bilanz, also. Die Bilanz fällt, um es kurz zu machen, rundum positiv aus: Susanne Winter ist in diesen vier Wochen nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Weder mit neuen wundersamen Koran-Exegesen noch sonstwie. Doch, halt, sie hat sogar einen Akt der Bescheidenheit gesetzt! Weil sie auf das Ölgemälde von Jakob Kreutzer


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