Tanzen nach Zahlen

Walter Brantner und Tiz Schaffer | Kultur | aus FALTER 21/08 vom 21.05.2008

POP springeight gestaltet zum achten Mal den Grazer Frühling mit einer internationalen Leistungsschau elektronischer Tanzmusik der Gegenwart. Aber woher kommt die eigentlich? Und wie findet man sich im Stillabyrinth zurecht? Der "Falter" gibt Rat.

Ohne Synthesizer keine elektronische Tanzmusik. Und somit auch kein Elektronik-Festival springeight, ganz klar. Das Festival ist sich dessen bewusst und präsentiert unter dem Motto "Völker, hört die Oszillatoren" einen Synthesizerpark im Medienkunstlabor (siehe Kasten). Was aber wären die Maschinen ohne die Menschen? Dass man heute mit der achten Ausgabe von spring auch eine Zeitreise durch die verschiedensten Stile elektronischer Musik unternehmen kann, liegt ja nicht zuletzt am Humankapital. Auch wenn sich die verschiedensten Ur-Genres mittlerweile in unzählige Verästelungen aufgeteilt haben, die dem Laien fast nicht mehr einsichtig sind. Die wichtigsten Initialzündungen lassen sich historisch aber gut festmachen. Und die tausend Zwischentöne

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