"Das pack ich nicht!"

Kultur | Tiz Schaffer | aus FALTER 21/08 vom 21.05.2008

POP Thomas Meinecke ist Schriftsteller und Kopf der deutschen Pop-Avantgardisten F.S.K. Ein Gespräch über die Faszination an Britney Spears und seine Angst vor Thomas Pynchon.

Michaela Melián - die Ehefrau und Bandkollegin von Thomas Meinecke, mit der dieser etwas außerhalb von München wohnt - verbindet für das Interview ins Arbeitszimmer. Man hört die bekannte elektronische Warteschleifen-Umsetzung von Ludwig van Beethovens "Mondschein-Sonate". "Wahnsinn, oder?", meint Meinecke. "Aber es tut wenigstens nicht so, als sei es Klassik, sondern ist gleich auf so einer Aphex-Twin-Ebene. Klingt total krank." Hi and Lo, Kunst und Trash, Pop und Wissenschaftlichkeit. Das alles hat Platz in der Welt des Thomas Meinecke. Und trotz aller Intellektualität geht er zum Lachen nicht in den Keller.

Seit 1980 gibt es die Avant-Pop-Band F.S.K., was kurz für "Freiwillige Selbstkontrolle" steht. Das Quintett gehört zu jenen Bands, die sich im Laufe ihrer Geschichte immer wieder neu erfunden haben.


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