"Es war ein bisserl mühsam"

Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 22/08 vom 28.05.2008

FILM Michael Haneke hat seinen Film "Funny Games" (1997) in den USA noch einmal gedreht. Mit der Erkenntnis, dass in Hollywood keineswegs alles besser funktioniert. Im Interview spricht Haneke über Chefrequisiteursassistenten und andere Kulturunterschiede; über die Notwendigkeit, fies zu sein; über David Lynch und Jonathan Littell.

Seit er Ende der 90er-Jahre den Sprung nach Frankreich geschafft hat, zählt Michael Haneke, Jahrgang 1942, zu den bedeutenden Stimmen des europäischen Kunstfilms. Mit seinen Filmen ist er mittlerweile Dauergast auf internationalen Festivals. "Die Klavierspielerin" wurde 2001 in Cannes mit dem Grand Prix der Jury ausgezeichnet, er selbst erhielt 2005 ebendort für "Caché" den Preis als Bester Regisseur.

Und nun das! 2007 inszenierte Haneke zum ersten Mal einen Film in den Vereinigten Staaten. "Funny Games U.S.", ein mit Naomi Watts, Tim Roth und Michael Pitt prominent besetzter (Anti-)Thriller, ist - Einstellung für Einstellung - ein Remake der österreichischen


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