Nach Mitternacht

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 22/08 vom 28.05.2008

THEATER Mit dem Marathon "Die Rosenkriege" steht am Burgtheater der Höhepunkt des Shakespeare-Zyklus bevor. Mit Überlänge ist zu rechnen.

Abonnenten und andere Stammgäste des Burgtheaters bekamen unlängst Post aus der Direktion. Burgtheaterdirektor Klaus Bachler brachte seinem Publikum zwei Wochen vor der Premiere der Inszenierung "Die Rosenkriege" vorsichtig bei, dass "die Vorstellung inklusive zweier Pausen - in denen es ein erweitertes gastronomisches Angebot geben wird - bis nach Mitternacht dauert. Davon wollen wir Sie schon heute höflich in Kenntnis setzen und hoffen, dass Sie dieses außergewöhnliche Theaterereignis genießen werden."

Wie lang die "Rosenkriege" genau dauern werden, ist schwer zu sagen. "So siebeneinhalb Stunden", schätzt Regisseur Stephan Kimmig am Samstag in der Früh, fünf Tage vor der Premiere. Gleich steht ein sogenannter Durchlauf auf dem Probenplan - das heißt, dass nicht einzelne Szenen geprobt werden, sondern das ganze Stück durchgespielt wird. Beim


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