In bester Lage

Christopher Wurmdobler | Stadtleben | aus FALTER 22/08 vom 28.05.2008

ÖFFENTLICHER RAUM Die Ausweitung der Fanzone schreitet voran, Wien ist schon fest in Markenhand. Bei der Euro geht's nämlich vor allem um den Euro.

Um fünf Jahre mindestens sei er gealtert, erzählt Franz X. Brunner. Langsam wird sichtbar, woran der Jurist und Chef einer Veranstaltungsagentur seit vergangenem Sommer arbeitet: Zwischen Kunsthistorischem und Naturhistorischem Museum entsteht derzeit Wiens größte temporäre Kaffeeterrasse mit 1000 Sitzplätzen. Dafür wurde das Maria-Theresien-Denkmal sowie das Grünzeug drumherum mit Gerüsten sechs Meter hoch um- und überbaut. Während nebenan in der Fanzone gejubelt wird, soll man es hier auf Augenhöhe mit der Kaiserin ruhiger angehen lassen. 13.000 Gäste erwartet Brunner an diesem Standort während der Euro täglich. Dabei sei es ihm nicht um das Geld gegangen, sondern um den Schutz des historischen Parkbestandes vor Fußballvandalen. Er schlug der für den Maria-Theresien-Platz zuständigen Burghauptmannschaft vor, statt einfach

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