Wieder am Markt

Eure Wurstheit

Kultur | aus FALTER 22/08 vom 28.05.2008

Karl Hohenlohe ist ein überaus netter Mann. Nicht nur, weil er früher einmal den „Seitenblicken“ eine hintergründig-humorvolle Note gab, die heute irgendwie abgeht, sondern auch weil er sich um das Frankfurter Würstel kümmerte. Stets unzufrieden mit der Qualität seiner Leibspeise, so die Mär, suchte er einen Fleischhauer, mit dem er eine Edel-Frankfurter produzieren könne. Mit Franz Hofmann aus Hollabrunn entwickelte er das „Fürstl“: hochwertiges Fleisch von Schwein und Rind, weniger Fett als sonst und vor allem eine Spezialräucherung über dem Holz von Weinviertler Eichen. Das Ergebnis ist ein feines Würstl von eminenter Knackigkeit, das auch nach mehreren Minuten Liegezeit nicht runzlig wird. Und sie kosten die Hälfte vom bisherigen Spitzenreiter in Sachen Edelfrankfurter, die „Atterseer“ von Landart. Ein Direktvergleich steht noch aus.

Das Fürstl, um € 1,99 (2 Stk.) bei Meinl am Graben und Merkur.


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