Scharia in St. Joseph

Vorwort | Florian Klenk | aus FALTER 23/08 vom 04.06.2008

KOMMENTAR Der wichtigste muslimische SPÖ-Politiker verhinderte die Rede einer Islamkritikerin. Der Bürgermeister sollte sie einladen.

Die islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) droht zu einer intoleranten und gehässigen Truppe zu verkommen - und ein Wiener SPÖ-Mandatar hilft ihr dabei. Lange Zeit genoss die IGGiÖ den Ruf einer europäischen Vorzeigeinstitution. Sie war zwar saudisch geprägt, scheute aber kein Tabu. Die muslimischen Funktionäre diskutierten öffentlich über Beschneidung und Zwangsehen und öffneten ihre Moscheen den Kritikern.

Jetzt droht die islamische Gemeinde im Fall der Islamkritikerin Christine Schirrmacher ihren Kredit leichtfertig zu verspielen. Schirrmacher, Leiterin des Bonner Instituts für Islamfragen, wurde auf Druck islamischer Funktionäre von einer Veranstaltung ausgeladen, weil sie sich in der Trauner Pfarre St. Joseph kritisch über die Scharia äußern wollte.

Es ist ein kleiner Fall aus der Provinz, doch die dahinterliegenden Mechanismen


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