Meine Tage in Burma

Politik | Alice Schwarzer | aus FALTER 23/08 vom 04.06.2008

AUSLAND Nach dem Taifun braucht Burma keinen Wirtschaftsboykott, sondern Unterstützung fortschrittlicher Kräfte. Ein politischer Reisebericht. In den vergangenen zehn Jahren war ich viermal wochenlang in dem Land, das einst Burma hieß und sich heute Myanmar nennt - weil in seinen Grenzen nicht nur Burmesen leben, sondern viele Ethnien. Das nächste Mal wollten wir eigentlich in das sumpfige Delta des Irrawaddy fahren, das nur via Boot bereist werden kann und touristisch kaum erschlossen ist. Doch das wird wohl auf absehbare Zeit nicht möglich sein, denn das Flussdelta wurde Anfang Mai vom Taifun zerstört.

Ein Freund, ein besonders kritischer und politischer Mensch, der meine Liebe zu Burma kennt, sagte kürzlich zu mir: "Na, jetzt fährst du sicherlich nicht mehr nach Burma!" Wie bitte? Warum sollte ich nicht? Ganz im Gegenteil: Ich denke, dass dieses so versunkenschöne Land mit seinen so liebenswerten Menschen mehr denn je Freunde braucht in aller Welt. Wahre Freunde.

Freunde wie den


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