Nüchtern betrachtet

Mehr Zielsportarten in den Gastgärten!

Kultur | aus FALTER 23/08 vom 04.06.2008

Den auch von mir unternommenen Bemühungen, Sport und Gastgartenbesuch unter einen Hut zu bekommen, sind zivilisatorische Grenzen gesetzt, auch wenn sie von manchen ignoriert werden. So geht es zum Beispiel nicht an, eingeschweißt in verschwitzter Funktionskleidung anzuradeln oder -laufen und sich dann ein paar Bier in den dehydrierten Leib zu schütten, ganz abgesehen einmal davon, dass Radlerhosen an sich schon eine ästhetische Zumutung sind, gegen die man viel entschiedener vorgehen muss; etwa, indem man entsprechend Behosten das Absteigen vom Fahrrad innerhalb des Ortsgebiets gesetzlich untersagt (Ausnahmeregelungen für Radlerlabestationen könnten gewährt werden, solange diese blickdicht gemacht und mit entsprechenden Warnhinweisen versehen werden). Sehr bedauerlich finde ich es, dass die Gastgartenbetreiber ihre Energien hauptsächlich in die Hochrüstung der Beschirmungstechnologie investieren statt in bewegungsfördernde Freizeitangebote für Besucher, die das fünfte Lebensjahr


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige