Langsam fliegen!

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 23/08 vom 04.06.2008

REISEN Der Urlaub beginnt, die EM nervt. Nichts wie weg! Dabei wird Fliegen immer teurer, Billigfliegen erst recht. Warum eigentlich?

Billig - das böse Wort hört man im Flugverkehr gar nicht gern. Billig klingt billig, und darum lautet für Luftfahrtunternehmen wie Germanwings, Air Berlin und Co die offizielle Bezeichnung auch Low-Cost-Carrier. Trotz geringer Kosten zeigen Hochglanzbordmagazine, freundliches Personal in adretten Uniformen, stilvoll bepinselte Flugzeuge, Sitzbezüge aus Echtleder, Bonusmeilenprogramme und den obligatorischen Tomatensaft auf dem Versorgungswagerl: Günstig muss nicht billig sein. Doch plötzlich ist sogar billig nicht mehr ganz billig. Treibstoff kostet nämlich immer mehr, und das zeigt sich dann auch bei den Kosten für den Flugverkehr. Fluglinien, die ja alle ganz gerne mit günstigen Preisen werben, müssen trotzdem irgendwie auf ihre Kosten kommen. Zum Beispiel mit immer mehr Sondertarifen für immer weniger Service. Mit unterbezahltem Personal. Oder


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