Tier der Woche

Fallbeispiele

Stadtleben | Peter Iwaniewicz | aus FALTER 23/08 vom 04.06.2008

Vermutlich begann alles mit einem Witz, den sich der evangelische Altbischof Herwig Sturm und der katholische "Sportbischof" Franz Lackner erzählten: Warum waren Jesus und seine Jünger die erste Fußballmannschaft? In der Bibel ist zu lesen: "Jesus stand im Tor von Nazareth und seine Jünger waren abseits." "Da geht noch mehr", dachten sie sich, als sie ausgelacht hatten, belegten einen Marketingcrashkurs und luden zu einer Pressekonferenz mit dem Motto "Anpfiff zu Umkehr und Glauben". Fußball und Kirche sind nämlich quasiidente Anliegen, da nicht nur der Sportler seinen fitten Körper liebt, sondern auch "der christliche Glaube den Körper als Geschenk Gottes hochschätze". Zum Zweiten würde nicht nur der Heilige Geist, sondern auch Teamgeist in den Kirchen hochgehalten. Drittens: "Fairplay", die Fähigkeit, auch das zweite Schienbein hinzuhalten - nein -, ein Spiel abzugeben, ohne das Gesicht zu verlieren, gehören laut Sturm "untrennbar auch zum christlichen Menschenbild". Wer mehr


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