Gerüchte-Küche

Wer als Schützenhöfer-Nachfolger im Gerede ist

Politik | aus FALTER 23/08 vom 04.06.2008

Kristina Edlinger-Ploder

Die Landesrätin kam zuletzt in den Medien oft und gut rüber, hat hohe Beliebtheitswerte, die Wirtschaft schätzt sie. Ihre Stärke ist gleichzeitig ihr Manko: Sie ist unkonventionell, für die traditionellere ÖVP-Klientel gilt sie als zu schräg. Immer wieder als Ministerin kolportiert.

Christian Buchmann

Der Landesrat wird weniger als erste Wahl genannt denn als solider, erfahrener Regierer, da er nicht unbedingt als herausragend ideenreich oder vor Energie überschäumend gilt. Aus spricht das nur einer - Ex-ÖVP-Mann Gerhard Hirschmann: "Neeein, er ist mit seinem Ressort ausgelastet."

Martin Bartenstein

Hat ein Langzeit-Abo auf den steirischen Nachfolger-Listen. Allerdings gilt er als kühler (Geld-)Adeliger und ist mäßig beliebt. Man traut ihm nicht zu, das Herz von Bürgermeistern, kleinen Angestellten und Bäuerinnen zu erwärmen. Und als Minister sitzt er ja gut.

Siegfried Nagl

Der Bürgermeister und Geschirrgeschäfts-Inhaber ist bei der Wirtschaft beliebt. Aber: Warum soll er sich den Kampf im Land antun? Etwa, weil er sich im ländlichen Bereich leichter täte, wie einer meint? Nein, meint seine Werberin Claudia Babel: "Der macht noch mal ganz was Anderes."

Fritz Grillitsch

Als Präsident des Österreichischen Bauernbundes und Nationalratsabgeordneter keine kleine Nummer. "Zu wenig telegen", flüstern manche. Allerdings fällt sein Name doch recht oft, und die Bauern finden ohnehin, jetzt seien wieder einmal sie dran.

Thomas Spann

Zwar noch nicht so bekannt, gilt aber als Geheimtipp. Nicht nur ist er Direktor der Wirtschaftskammer, auch könne er sowohl im urbanen Bereich punkten als auch mit "einfacheren" Leuten reden. Hat den Ruf, einfallsreich und flexibel zu sein.


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