"In Graz gibt es viele Berge, oder?!"

Kultur | Tiz Schaffer | aus FALTER 23/08 vom 04.06.2008

MUSIK Die kompromisslose amerikanische Art-Punk-Band Liars besucht Graz. Ein Gespräch mit Sänger Angus Andrew über seine Erinnerungen an die Stadt, Drogenkonsum und die Rückkehr des Gitarrensolos.

Sagen Sie nicht "The" Liars zu ihnen. Auch wenn die Band vor einigen Jahren als die fleischgewordene Rock 'n' Roll-Revolte reüssierte. Sänger und Bassist Angus Andrew - gebürtiger Australier - musste sich lange genug darüber ärgern, im Zuge des New York Rock-Hypes um die Jahrtausendwende in einem Atemzug mit "The"-Bands wie The Strokes oder The Rapture genannt zu werden. Noch dazu, wo die Liars doch von Anfang an eine Spur wilder waren. Nervöse Breaks, entfremdete Gitarren, Querdenker-Elektronik und verstörender Gesang. Zu viele dürften wohl Dance-Punk dazu gesagt haben. Die Liars wurden in Folge sperriger, konzeptioneller und experimenteller.

Mit 17 Jahre zieht Andrew von Melbourne nach New York, experimentiert mit Drogen und macht sich bald auf in Richtung L.A. Dort lernt er den heutigen


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