"Im Aufbau"

Kultur | Herwig G. Höller | aus FALTER 23/08 vom 04.06.2008

KUNST Rostiger Nagel, Lichtschwert, Siegessäule: Kunst im öffentlichen Raum hat in Graz eine lange Tradition. Seit zwei Jahren versucht nun ein eigenes Institut diese Tradition wiederzubeleben. Eine Zwischenbilanz.

In Graz: "Mit der Stadt ist es meist ein zäher Kampf, die Genehmigungen zu kriegen. Das liegt daran, dass Graz grünraumversessen ist. Wenn es darum geht, ein kleines Stück Wiese einem künstlerischen Projekt zu opfern - das geht sehr oft nur mit unglaublicher Hartnäckigkeit." Am Land: "Die Gemeinde XY reicht ein Projekt ein:, Hauptplatz, Brunnen, wir haben einen Künstler, der aus dem Ort stammt.' Das sind dann diese Kürbisse, Weintrauben oder speienden Figuren, die halt ein bisschen abstrakter geworden sind. Der Fachbeirat antwortet in solchen Fällen in der Regel:, Höchstgradig uninteressant'." Grünraumfragen in der Landeshauptstadt, fehlende Zeitgenossenschaft in ländlichen Gemeinden: Kunsthistoriker Werner Fenz, der seit nun fast zwei Jahren im Auftrag des Landes


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