Unter den Talaren

Ingrid Brodnig | Politik | aus FALTER 24/08 vom 11.06.2008

UNI Nur 15 Prozent der Professoren sind weiblich. Das neue Universitätsgesetz soll das ändern.

SPÖ und ÖVP streiten sich. Derzeit über die Novelle des Universitätsgesetzes (UG), die bald in Begutachtung gehen soll - und vor allem darüber, wer das Sagen an den Unis haben soll. Die Professoren? Die normalen Institutsmitarbeiter? Zumindest in einem wichtigen Punkt sind sich die Großparteien einig: Die Unis zur Gleichbehandlung von Frauen und Männern zu ermuntern, hat nicht funktioniert. Jetzt sollen sie dazu gezwungen werden.

Der Entwurf von Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) sieht eine Quotenregelung vor, nach der die universitären Gremien zu 40 Prozent von Frauen besetzt werden müssen. Im Senat, dem wichtigsten Entscheidungsgremium, müsste dann beispielsweise knapp die Hälfte der Professoren weiblich sein. Sollte es dafür nicht genügend Frauen an den Instituten geben, braucht es eine eigene Erlaubnis des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen.

Der Hahn-Entwurf ist

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