Nur geträumt

Sebastian Fasthuber | Kultur | aus FALTER 24/08 vom 11.06.2008

MUSIK Mit 50 legt Paul Weller sein inspiriertestes Album seit langem vor - die musikalische Wundertüte "22 Dreams".

Das Spannende an Paul Weller ist seine Zerrissenheit: Modfather, und als solcher ein eifriger Bewahrer britischer Musiktradition, bediente er mit seiner seit 1993 verfolgten Solokarriere bislang vor allem die Ansprüche popmusikalisch wertkonservativ ausgerichteter Familienväter und wird von der Presse folglich als Vertreter des sogenannten Dad-Rock belächelt. Auf der anderen Seite hat der unlängst 50 Jahre alt gewordene Sänger und Gitarrist immer schon gern experimentiert und Erwartungshaltungen unterlaufen.

Als Weller seine einflussreiche Postpunk-Combo The Jam Anfang der 80er auflöste, weil sich nichts mehr bewegen wollte, daraufhin The Style Council gründete und schön fluffigen Soulpop spielte, hat er damit seine Fans erst mal schockiert. Als er den bald sehr populären Council-Sound auf späteren Alben abwandelte, gab's Zores mit der Plattenfirma. Das gar nicht

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