Chorgesänge, Herr Horwath?

Stadtleben | aus FALTER 24/08 vom 11.06.2008

Sie treten am 17.6. im Rahmen der Kunstzone am Karlsplatz auf. Verstehen Sie sich dabei als Rahmen- oder als Kontrastprogramm zur EM? Und wie passen Ihre zärtlichen Lieder zu den Schlachtgesängen angrenzender Fanzonen?

"Ich bin ein Fußballliebender, der hier in einer Umgebung spielt, die den Fußball hochleben lässt. Meine Lieder enden selbst oft mit mittleren Chorgesängen, deshalb sind Chorsänger herzlich willkommen. Auch beim Fußball liegt Derbes und Zartes eng beisammen. Es gibt ja in Mitteleuropa keinen Anlass, der im öffentlichen Raum stattfindet und im Fernsehen übertragen wird, wo sich Menschen inniger umarmen, liebkosen und am Boden wälzen als beim Fußball. Am Feld, auf Tribünen, Parkplätzen und wahrscheinlich auch in Fanmeilen. Die große Umarmung ist immer gut. Wenn Lieder dazu stimulieren, ist das herrlich. Ich freue mich auf Oléoléolé!"

Florian Horwath ist Musiker / G. S.


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