Musik für die Massen

Gerhard Stöger | Musik | aus FALTER 24/08 vom 11.06.2008

POP Wenn die Clubs Hitzeferien machen, schlägt alljährlich die Stunde der großen Freiluftbühnen. Ein Streifzug durchs Festival- und Konzertangebot dieses Sommers.

Für Außenstehende ist das sommerliche Rockfestival ein Buch mit sieben Siegeln. Und ein Außenstehender ist in diesem Fall nahezu jeder, der weder von Geburt noch von Berufs wegen als jugendlich gilt. Warum verwandeln sich junge Menschen freiwillig tagelang in Tiere? Warum bezahlen sie auch noch dafür, stundenlang bei großer Hitze im Anreisestau zu stecken, überschwemmte Klos benutzen und sich viel zu wenige Duschen teilen zu müssen, lauwarmes Bier und fragwürdige Speisen zu überzogenen Preisen angeboten zu bekommen und in kleinen Zelten zu hausen, wo ihnen Hobbymusiker und -DJs am Campingplatz garantiert das letzte bisschen Schlaf rauben?

Dass man sehr viele tolle Bands für vergleichsweise sehr wenig Geld zu sehen bekäme, lautet das eine Argument eingeschworener Festivalfans; dass es schlicht und einfach eine urleiwande

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