"Alles braucht Zeit"

Clara Pfaller | Kultur | aus FALTER 24/08 vom 11.06.2008

MUSIK Siavosh Banihashemi hat in Graz ein Streichquartett komponiert, das in Jerusalem uraufgeführt wird. Selbst darf er dem Konzert allerdings nicht beiwohnen.

Astronauten, Sterne, Planeten - so sah sein Kinderzimmer aus. Siavosh Banihashemi hat es schon immer zu den weniger greifbaren Dingen gezogen. Das blieb auch so, als er sich wenig später Beethoven, Mozart, Tschaikowsky, Rachmaninow und Chopin an die Wand klebte. Aufgewachsen ist der sanftmütige Komponist in Teheran, dort hat er auch Luft- und Raumtechnik studiert. Weil die Entscheidung zwischen Musik und Sternen doch zu schwierig war, machte er einfach beides. Nach Graz beschloss er vor allem deshalb zu ziehen, weil er seine Leidenschaft, die Neue Musik, im Iran nicht studieren konnte. Graz speziell wählte er, weil die Aufnahmen, die er kannte, meist aus dem deutschsprachigen Raum stammten und weil an der Grazer Uni die "jüngeren" Komponisten wirkten, die eher nach seinem Geschmack waren: Gerd Kühr und Georg Friedrich Haas

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