Der Schnaps danach

Stadtleben | Wolfgang Kühnelt | aus FALTER 24/08 vom 11.06.2008

NEUES LOKAL Das Amalfi in der Heinrichstraße, seit kurzem ein griechisches Lokal mit italienischer Küche, zieht Uni-Menschen magisch an. Zu Recht?

Es gibt Beisln wie die Jausenstation im Alpengarten Rannach, wo der Tester auf eine freundliche Wirtin trifft und anschließend Klagen aus der Leserschaft eintrudeln, wie grantig doch ihr Mann gewesen sei. Solcherlei Überraschungen wird es im Amalfi nicht geben, denn dort ist die Bedienung serienmäßig herb. Während der Wirt zumindest humorig brummig wirkt, wäre der Kellner in einer Branche mit weniger unmittelbarem Kundenkontakt definitiv besser aufgehoben. Das frühere italienische Ristorante an der Ecke zur Liebiggasse nennt sich seit etlichen Wochen zusätzlich Taverne. Weder die eine noch die andere Bezeichnung trifft es allerdings wirklich. Nikos Peroulakis aus Thessaloniki und seine Frau Manuela Haas haben in das Lokal einige griechische Elemente eingebracht, die Inneneinrichtung wirkt freilich eher düster. Am gemütlichsten schaut


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