Neue Platten

Kultur | aus FALTER 25/08 vom 18.06.2008

POP

Coldplay:

Viva la Vida …

Parlophone/Emi

„… or Death and All His Friends“ lautet der volle, womöglich ja ironische Titel des neuen Coldplay-Albums, Brian Eno hat es produziert. Die Truppe um Chris Martin wollte sich nach dem lauwarmen „X&Y“ selbst herausfordern. Eno ließ sie Instrumente tauschen und auf Percussions hauen. Der neue Soundanstrich gibt vor, dass total frei experimentiert wurde. Geprägt wird „Viva“ jedoch von den typischen Harmonien und zwischen Selbstmitleid und Selbstvertrauen oszillierenden Texten: „Just because I’m losing, doesn’t mean I’m lost“. Different, but same: Fans wie Emi-Aktionäre sollten zufrieden sein. S. F.

HOUSE

Roland Appel:

Talk to Your Angel

Hoanzl

Roland Appel war mal die eine Hälfte des Groove-Duos Fauna Flash, nun widmet er sich solo dem Kapitel House/Nu-Disco. Im Vorjahr hat er mit den Maxis „Dark Soldier“ und „Unforgiven“ zwei veritable Dancefloor-Monster vorgelegt, die stilsicher Deep House, jazzige Detroit-Anklänge,


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