Kritik kurz

Kultur | aus FALTER 25/08 vom 18.06.2008

Nie wieder Sex mit der Ex Der Produzent Judd Apatow, seit dem Hype um „Beim ersten Mal“ (2007) Hollywoods amtierender Goldjunge, nutzt die Gunst der Stunde zur Nachwuchsförderung: Die burschikosen Twentysomethings, die bei ihm bisher brav in der zweiten Reihe Pointen schleudern mussten, bekommen jetzt einer nach dem anderen Hauptrollenvehikel auf den ungesund aussehenden Leib produziert. Im Fall des überaus amiablen Jason Segel, Hauptdarsteller und Drehbuchautor von „Forgetting Sarah Marshall“ (so der weniger demente Originaltitel), ist fraglicher Leib sogar en detail in zwei offenherzigen Nacktauftritten zu bewundern. Generell sind die Demütigungen, die Segels sensibler Peter hier einstecken muss, aber eher romantischer als krass körperkomödiantischer Natur: Als seine Promilangzeitfreundin Sarah (schön selbstironisch Kristen Bell) ihm den Weisel gibt, zieht er sich zum Wundenlecken nach Hawaii zurück. Just in seinem Hotel logiert allerdings bereits die Verflossene mit ihrem


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