Rap statt rund

Stadtleben | Florian Obkircher | aus FALTER 25/08 vom 18.06.2008

SZENE Beim Diversidad-Festival im Wuk treffen sich HipHop-Artisten aus ganz Europa zum etwas anderen Wettstreit.

Flachbildschirme, Bierbänke, Zapfsäulen: eine Dreifaltigkeit, mit der momentan jeder Schanigarten zu füllen ist. Auch im Wuk hat man sich mit dem Euro-Virus anstecken lassen. Trotzdem bietet der lauschige Hof des Kulturzentrums mehr als bloßes Fanzonen-Flair. Kommende Woche findet hier nämlich das Diversidad-Festival statt. Laut eigener Aussage das erste gesamteuropäische Festival der HipHop-Bewegung: drei Tage Konzerte, Podiumsdiskussionen und Graffiti-Ausstellungen im Zeichen städtischer Kultur. "Urban Culture ist Ausdruck von Vielfalt an Sprachen, Kulturen und Wurzeln, die das Europa von heute ausmachen", sagt Laurence Touitou, die das Festival im Auftrag der Europäischen Kommission ins Leben gerufen hat und dessen künstlerische Leiterin ist. Lokale HipHop-Szenen sollen sich im Sinne der europäischen Idee vernetzen.

"Es stimmt schon, dass es noch zu wenig innereuropäischen


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