Tier der Woche

Rasender Sport


Peter Iwaniewicz
Stadtleben | aus FALTER 25/08 vom 18.06.2008

"Es ist ein Schnitter, der heißt Tod"

Deutsches Volkslied

Der Pflege des Sportrasens wird ja heutzutage mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit gewidmet, wie metrosexuelle Fußballer für ihre Körperpflege aufwenden. Der Fußballprofi René Aufhauser forderte zwar in der Vorbereitung auf die Euro 08, das Nationalteam müsse "Gras fressen", aber um das "grüne Gold" kümmern sich heutzutage andere Experten. Genau 2,3 Zentimeter lang müssen die Grashalme nach Uefa-Richtlinie sein und sich im Mischungsverhältnis von 75 Prozent Wiesenrispe (Poa pratensis) und 25 Prozent Weidelgras (Lolium perenne) über den Stadionboden verteilen. Und auch im Untergrund bleibt nichts dem Zufall oder gar den Regenwürmern überlassen: Auf einer Schichte aus sandigem Kies liegen in 25 Zentimeter Tiefe die Leitungen der Heizung. Darüber kommt nochmals eine Schicht Sand, dann der Oberboden, nochmals Sand und erst darauf wird der grüne Rollrasen verlegt. Bis zu 10.000 Quadratmeter Rasen werden pro Stadion ge-

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