Fragestunde am Diwan

Kultur | Thomas Wolkinger | aus FALTER 25/08 vom 18.06.2008

ANALYSE Die "regionale" - das unbekannte Wesen: Warum ist noch nichts von ihr zu spüren? Wird sie Erfolg haben? Wo fließt all das Geld hin? Antworten auf fünf Fragen zum neuen steirischen Kulturfestival, das am 4. Juli startet.

Am Anfang stand der gute Wille. Der gute Wille, alles besser zu machen als zu Zeiten der unseligen Landesausstellungen, die mit einem Budget von jährlich 5,5 Millionen Euro immer öfter nur mittelmäßige Ausstellungen zu öden Themen und uninspirierte Ortsmöblierungen zu Wege brachten. Kulturlandesrat Kurt Flecker (SPÖ) bat daher seinen Landeskulturbeirat, sich eine Alternative einfallen zu lassen. Am 21. Juni 2006 legte der Beirat sein Papier vor, das die Grundzüge eines neuen biennalen Kulturfestivals enthielt, das sich der "Mittel der Gegenwartskunst" bedienen und aus dem künstlerischen Potenzial einer Region schöpfen sollte, um dort dem kulturellen Leben so etwas wie einen Modernisierungsschub zu verpassen.

Danach hätte alles sehr schnell gehen können.


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