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Kultur | Gregor Schenker | aus FALTER 26/08 vom 25.06.2008

THEATER Die exzellent vernetzte Dramatiktalenteschmiede uniT war mit einem Spezialwettbewerb zu Gast bei der Theater-Biennale Wiesbaden.

Drüben, am rechten Ufer des Rheins, in Wiesbaden, herrscht die Eleganz. Im noblen Kurort promeniert man die klassizistische Wilhelmsallee entlang und besucht das Hessische Staatstheater standesgemäß aufgebrezelt. Nur zehn Minuten S-Bahnfahrt entfernt, auf der anderen Flussseite, dort, wo der Main in den Rhein mündet, liegt Mainz, das ja dafür berühmt ist, dass es so bleibt, wie es ist und wie es singt und lacht. Dort geht es nicht ganz so schick zu. Vor zwei Jahren hat Matthias Fontheim das Staatstheater am Gutenbergplatz übernommen. Das Dreispartenhaus hat auch vor allem wegen seines Balletts einen hervorragenden Ruf.

Graz, dessen Schauspielhaus Fontheim zuvor geleitet hatte, hat bei Fontheims Abschied ein bisschen geweint. Damals hat er einen großen Teil seines Ensembles und seinen Betriebsdirektor Thomas Guglielmetti nach Mainz mitgenommen. Nachdem


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