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Schöne Pfeifen!

Stadtleben | Donja Noormofidi | aus FALTER 26/08 vom 25.06.2008

Günter Ulrich muss aufpassen, was er sagt. So ist das, wenn man einen Hanfshop betreibt. Ein falsches Wort und sofort heiße es, man animiere Jugendliche zum Kiffen. Ulrich gibt daher in seinem Shop nur botanische Hinweise und verkauft Zelte und Lampen, mit denen man zu Hause anbauen kann - Tomaten zum Beispiel. "Das ist eines der wenigen Geschäfte im Stadtzentrum, wo man Gartenbedarf bekommt", sagt er und meint das nicht nur ironisch. Seit drei Jahren heißt sein Geschäft in der Grazbachgasse nur mehr "Paradies", das Wörtchen "Hanf" hat er gestrichen. Zu einschlägig, Ulrich wollte nicht, dass sein Sohn in der Schule Probleme bekommt. Auch Marihuanapflanzen verkauft er nicht mehr, zu viele seiner Branchenkollegen hätten in letzter Zeit Ärger bekommen. Um ganz sicher zu gehen, hat er nun auch die Pfeifen ausgegliedert. Im La Pipe in der Mondscheingasse, direkt hinter dem Paradies, gibt es seit Kurzem Wasserpfeifen und Bongs in allen Größen und Farben: Von der Billigpfeife bis zur

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