Dahoam statt Isloam


Florian Klenk
Politik | aus FALTER 26/08 vom 25.06.2008

ANALYSE Innenminister Günther Platter geht zurück nach Tirol - als Landeshauptmann. In Wien hat er außer Reformboykott nichts erreicht. Als Günther Platter vergangenen Herbst der Fall Arigona Zogaj entglitt, riet ihm ein Tiroler Freund zu menschlichem Populismus. "Der Günther sollte dem Vater des Mädchens einen Orden umhängen, anstatt Rambo zu spielen. Der Vater kümmert sich doch aufopfernd um die Kinder! Er vertritt christliche Werte." Stattdessen lasse sich der Innenminister von "denen in Wien" die Rolle der Eisenfaust zuschreiben. "Das schafft der Günther nicht. Das ist er nicht."

Es war Fritz Dinkhauser, der Tiroler Rebell, der Platter in einem Hintergrundgespräch mit dem Falter derart charakterisierte. Dinkhauser konnte Platters Gesinnungswandel zum Hardliner nicht verstehen, er kannte ihn aus früheren Tagen. Schon in seiner Funktion als Gemeinderat war Platter, der Dorfgendarm, besonders volksnah. Platter war einer, der sich bei Hochzeiten zur Braut dazusetzte, einer, der

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