Frauen & Islam

Die globale Debatte

Politik | aus FALTER 26/08 vom 25.06.2008

Die Männer stehen über den Frauen, weil Gott sie vor diesen ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen gemacht haben", lautet eine vielzitierte Koransure. Doch ist der Islam damit per se frauenfeindlich?

Darüber zu diskutieren, fällt sogar der UN-Menschenrechtskommission in Genf schwer, wie ein Vorfall vergangene Woche zeigte. Auf Druck von Iran, Pakistan und Ägypten wurde es dort untersagt, auch nur darüber zu diskutieren, ob Steinigungen, Beschneidungen und Zwangsehen etwas mit der Scharia zu tun haben.

Ob in Gottesstaaten oder in türkischen Einwandererfamilien in Wien-Ottakring: Die unterschiedlichen Formen der Unterdrückung der Frau im Namen des Islam sind ein ebenso weltweites Phänomen wie die Debatten darüber.

In Europa (inklusive der Türkei) stehen je nach Konjunkturschwankung aufsehenerregender Fälle das Kopftuch, Zwangsehen und Ehrenmorde im Mittelpunkt der Diskussion. In Ländern wie Nigeria, Saudi-Arabien und dem Iran, wo Frauen für Ehebruch


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