Neue Heimat

Kultur | Matthias Dusini | aus FALTER 26/08 vom 25.06.2008

ARCHITEKTUR Dietmar Steiner, Chef des Architekturzentrum Wien, möchte ein Museum für nationale Baukultur. Das Gebäude dafür gibt es schon.

Wo früher Kulissen lagerten, arbeiten heute Kunststudenten. Seit 1997 hat die Akademie der bildenden Künste eine Außenstelle im ehemaligen Depot der Bundestheater in der Lehárgasse. Es handelt sich dabei um ein architektonisches Denkmal ersten Ranges, bahnbrechend in Raumkomposition und Bautechnologie, 1874 bis 1877 nach Plänen von Gottfried Semper und Karl Hasenauer erbaut. In den loftartigen Sälen wird unterrichtet, der vordere Trakt, ob seiner Form auch "Birne" genannt, steht Veranstaltungen offen. "Es gibt keinen besseren Ort für ein Museum der österreichischen Baukultur der Moderne", sagt Dietmar Steiner, der Direktor des Architekturzentrums Wien (Az W).

Das Konzept für ein Architekturmuseum im Semper-Depot ist über 20 Jahre alt und geht auf den Architekten Johannes Spalt und den Architekturhistoriker Otto Kapfinger zurück. Der Grundstock


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