Dünni

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 26/08 vom 25.06.2008

WÄSCHE Skiny hat ein neues Flagschiffgeschäft auf der Mariahilfer Straße. Wozu nur?

Früher war überall Palmers. Und Gazelle. In grün eingerichteten Geschäften gab es zahlreiche grünbekittelte Verkäuferinnen (die angeblich alle denselben Vornamen auf ihren Namensschildern stehen hatten) und berieten die Kundschaft in Sachen Körbchengröße und Mieder-eigenschaften. Zum Geburtstag verschenkte man grüne Plastikmünzen, die dann in den grünen Geschäften gegen Wäsche eingetauscht wurden.

Dann plötzlich war Wäsche richtig wichtig und ein gutes Geschäft - was bis heute so geblieben ist. Hochgerechnet auf die Stoffmenge ist wohl kaum ein Kleidungsstück so wertvoll wie eine Unterhose. Dann kam Skiny. Und Unterhosen wurden preiswert. Die vom österreichischen Wäscheproduzenten Huber gegründete Marke für die jüngere Wäscheträgerschaft hat sich etabliert und gehört - zumindest hierzulande - bei vielen Damen und Herren zum täglichen Untendrunter. Preis und Qualität waren richtig,


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