Und damit basta

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 26/08 vom 25.06.2008

NEUES LOKAL Wiens charmanteste Pasteria hat sich eine Filiale gegönnt - die allerdings nur sehr bedingt dem Hauptquartier entspricht.

Als Michael Meixner vor knapp fünf Jahren in der Werdertorgasse sein Pasta ... e basta aufmachte, war da sehr viel sehr anders, als bei italienischen Lokalen bis dahin üblich war: eine dramatisch mit Mehl bestaubte Nudelfabrik, durch eine Glaswand vom Lokal getrennt; ein einziger großer Tisch; eine eher peripher gelegene Küche auf Privathaushaltsniveau, für Gäste zugänglich und einsehbar; nur zwei Pastagerichte pro Tag, und diese sehr günstig veräußert. Irgendwie kein Wunder, dass er bald sowohl die Öffnungszeiten verlängern musste, als auch ein paar Tische mehr unterbrachte, der Laden ging wie blöd.

Vor zwei Monaten eröffnete man nun am Rilkeplatz eine Filiale, die sich allerdings in ganz wesentlichen Aspekten vom Original unterscheidet: Das Lokal ist winzig klein, relativ finster, es gibt hier zwar auch zwei Pastagerichte und Antipasti, aber


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