Anti-Politik

Vorwort | Franz Schuh | aus FALTER 27/08 vom 02.07.2008

Kommentar Zum Zustand der Sozialdemokratie II: Andreas Rudas und Alfred Gusenbauer im Gespräch.

Menschen machen manchmal den Bock zum Gärtner. Das ist unvermeidlich. Der Bock treibt sich ja mit Vorliebe dort herum, wo der Garten in voller Pracht erblüht. Unbezweifelbar ist das Interesse des Bocks am Prachtgarten! Sein Abgrasen verwechselt man leicht mit Pflege und Kultivierung, derer der Garten allezeit bedarf. Man muss für die Verwechslung büßen und feststellen, man hat einen Bock ernährt, während der Garten darbt. So müssen die Menschen stets die Frage stellen: Wer ist der Gärtner? Immer zeigen ein paar auf, und keiner von uns Suchenden kann wissen, ob nicht schon wieder ein Bock darunter ist.

Allerdings ist eine solche Institution wie "die Politik" nötig, damit sich der Bock in den Garten hinstellen kann und uns darüber belehrt, dass er der Gärtner gewesen ist. Es gibt schwere Fälle von Bockigkeit, in denen der Bock sich "wirklich" für den Gärtner hält, und es ist im Garten


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