"Niemand glaubt Obama"

Robert Misik | Politik | aus FALTER 27/08 vom 02.07.2008

US-WAHLEN Robert Kagan, konservativer Vordenker und Berater von John McCain, über die Bilanz im Irak, die kommende Rivalität der großen Mächte und den Aufstieg der Autokraten.

Robert Kagan war Mitbegründer der berüchtigten Neocon-Denkfabrik "Project for the New American Century" und ist heute Experte am Carnegie Endowment. Im laufenden US-Präsidentschaftswahlkampf zählt er zum Beraterkreis um John McCain. Eben erschien sein Buch: "Die Demokratie und ihre Feinde." Siedler-Verlag, 2008. 127 Seiten. € 16,95

Falter: Mister Kagan, Sie sind einer der außenpolitischen Experten des McCain-Teams. Ist Obama der einfachere Gegner?

Kagan: Oh nein, er hat eine hervorragende Wahlkampagne geführt. Er kam aus dem Nichts, und Hillary Clinton galt beinahe als fixe Kandidatin. Er hat sie trotzdem geschlagen. Das war schon eine große Leistung. Aber er wird einige Schwierigkeiten haben, die Anhänger von Hillary Clinton auf seine Seite zu ziehen.

Warum sollten die Amerikaner einen alten Mann, der für

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