McCain & Obama

Was sie lesen & wer für sie denkt

Robert Misik | Politik | aus FALTER 27/08 vom 02.07.2008

John McCain war immer "eine sehr unabhängige Stimme", sagt Robert Kagan (siehe Interview). "Sehen wir der Sache klar ins Auge", meint auch David Brooks, der vielgelesene konservative Essayist ("Bobos in Paradise"), "die wesentliche Botschaft von McCain ist:, Ich bin nicht Bush',, Ich bin nicht die Republikanische Partei, die ihr kennt'". Seit den 60er-Jahren haben die Republikaner Amerikas Politik geprägt: von Nixon über Reagan, von Bush Vater bis Bush Sohn. Die Republikaner mit ihren konservativen Think-Tanks haben den Ton gesetzt, auf den Amerika gestimmt war. Amerikas Konservative platzten förmlich vor Selbstbewusstsein.

Nach acht Jahren Bush-Präsidentschaft ist das entschieden anders. Viele konservative Vordenker erwarten ein Desaster für die Präsidentschafts- und Kongresswahlen in diesem Herbst. Eine lange Welle, die 40 Jahre anhielt, gehe zu Ende. Dass man diesmal glaubt, die einzige Chance bestehe darin, einen Kandidaten aufzustellen, der nicht als Mainstreamrepublikaner erscheint,

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige