Wienzeug

Politik | aus FALTER 27/08 vom 02.07.2008

Verkaufte Kunst Ob sie es wollen oder nicht: Künstler müssen sich heute mehr und mehr über den Marktwert ihres Schaffens Gedanken machen. Und gleichzeitig wird in immer mehr Arbeitsbereichen Kreativität eingefordert. Doch wie viel Wirtschaft verträgt die Kunst überhaupt? Dieser Frage geht die Podiumsdiskussion "Vom Künstler zum Culturepreneur" in der Wiener Urania nach. Dabei werden Filmregisseur und Produzent Frederick Baker, die Schriftstellerin und Performancekünstlerin Michaela Falkner und der Jazzmusiker Werner Koglmann über künstlerische und ökonomische Zwänge diskutieren. Es moderiert Gerhard Gensch, Leiter des Departments für Arts und Management an der Donau-Uni-Krems. Um Anmeldung wird gebeten.

Mittwoch, 2. Juli, 19 Uhr, Urania Wien, 1., Uraniastraße 1, Anmeldung telefonisch unter 02732 893-2571 oder per E-Mail unter

Ernstes Spiel In der Kunsthalle Wien läuft noch bis zum 6. Juli die Ausstellung "Games - Kunst und Politik der Spiele", in der internationale Künstler eigene Spiele vorstellen. Die subversiven Arbeiten beschäftigen sich vor allem mit den Aspekten Gewalt, Begehren und Ökonomie - und sie setzen sich auch mit dem gesellschaftlichen Einfluss von Games auseinander. Auf Ö1 wird noch am Sonntag um 23.05 Uhr eine Kunstradio-Sendung zur Finissage der Ausstellung übertragen. Wer es also nicht mehr rechtzeitig zum Project Space Karlsplatz schaffte, kann sich im Radio eine Collage aus Interviews und Game-Sounds anhören, die eine Zusammenfassung der Ausstellung bietet. Nähere Informationen finden sich unter www.kunsthallewien.at.

Bis 6. Juli, Project Space Karlsplatz, 1., Seitzergasse 2-4


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