Fernsehen

Medien | Julia Ortner | aus FALTER 27/08 vom 02.07.2008

Kochshows sind hassenswert, keine Frage. Kerner, Lafer & Lichter nerven schon, wenn sie nur ein wehrloses Lammkotlett betatschen. Es gibt allerdings eine kurzweilige Sendung rund ums Essen, die man sich anschauen kann. "Das perfekte Promi-Dinner" (Vox, So, 20.15 Uhr). Dabei laden irgendwelche Halbwichtige andere Halbwichtige zu sich nach Hause ein, um sie zu bekochen - bis am Ende einer als bester Gastgeber gekürt wird. Was man da an geschmacksfreien Behausungen, peinlichen Foto-Sammlungen (wie jüngst die "Mutzenbacher"-Darstellerin Christine Schuberth, die überall Halbnackt-Bilder von sich vor dreißig Jahren rumhängen hat) und gehässigen Gäste-Kommentaren mitbekommt, macht gute Laune. Bei Leuten wie Andi Goldberger ist es außerdem soziologisch interessant, wie sie sich in der Küche benehmen. Apropos Benimm: Niemand ist bisher so großartig entgleist wie einst die Partie beim Ex-Ehepaar Lugner. Das Essen endete für Christian Clerici, Frau Lugner und Frau Drews (die von Jürgen Drews) knappest bekleidet und ziemlich beschickert im Whirlpool, Herr Lugner sah zu. Spooky.


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